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Drei Afrika-Freunde starten Katastrophenhilfe

(Emsdettener Volkszeitung 10.05.2019)

KREIS STEINFURT. Naturkatastrophen und die Folgen des Klimawandels haben in Afrika Tausenden von Menschen das Leben gekostet. Viele Städte und Dörfer sind total zerstört. Betroffen ist auch Namibia, wo in diesem Jahr die Regenzeit praktisch aus­geblieben ist.

Pfarrer Harald Klöpper aus Lengerich, der mehrere Jahre dort im Einsatz war, ist gerade mit einer Gruppe aus der ehemaligen deutschen Kolonie zurückgekommen. Er berichtet: „Wir konnten ganze Gebiete sehen, wo nichts mehr wächst, weil es kein Wasser gibt. Auch sind Brunnen versiegt, sodass die Menschen dort kein Wasser mehr holen können“. Und er verweist auf das, was beispielsweise in Mosambik geschehen ist, wo mit dem Zyklon Idai und dann mit den neuen Zyklon Kennneth fürchterliches Unheil angerichtet worden ist.

Von dort ist Jan Niclas Gesenhues gerade zurückgekommen. Er hat dort mit langjährigen Projektpartnern in dem Katastrophengebiet weitere Maßnahmen bei der Aufbauhilfe geplant.

Diese Projekte werden vom Offenen Zentrum in Nhamatsane, einem Vorort der Stadt Chimoio organisiert. Dort sind viele Jugendliche und Erwachsene ehrenamtlich beim Wiederaufbau von Häusern und in der Landwirtschaft im Einsatz. Auch dort habe es große Zerstörungen gegeben. Über den dortigen Trägerverein des Offenen Zentrums, werden Fördermittel für Baumaterialien und Nahrungsmittel vergeben, die in Deutschland an den Verein „Wasser für Menschen“ gespendet wurden und werden.

Im Vorstand dieses Vereins ist Pfarrer Dr. Reinhold Hemker für internationale Wasserprojekte zuständig. Er hilft als Präsident der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft seit Jahren mit, auch Projekte beim Brunnenbau, der Trinkwasserversorgung und der Bewässerung in Simbabwe zu unterstützen. „Nun geht es vorwiegend um Katastrophenhilfe im Südosten von Simbabwe, wo auch unsere kirchlichen Partner seit Wochen im Einsatz sind“, berichtet Hemker. In Simbabwe geschehe die Zusammenarbeit mit der Welthungerhilfe, für die im Land viele Freiwillige (auch aus anderen Ländern) ehrenamtlich im Einsatz seien. Hemker wird Ende Juni mit einer kirchlichen Gruppe in das Land reisen. Die Spendenmittel werden dann über die Welthungerhilfe in Simbabwe eingesetzt.

mauernBei den drei Vertretern der Kampagne für die Hilfsmaßnahmen kann man auch weitere Infos bekommen und sie zu Informationsveranstaltungen einladen.

■ Kontakt:

Harald Klöpper, E-Mail an kloepper@chrina.de, Tel 0 54 81/24 55; Jan-Niclas Gesenhues, E-Mail an j-gesenhues@t-online.de, 01 76/70 86 83 24; Reinhold Hemker, E-Mail an hemke_00@uni-muenster.de, Tel 01 71/ 2 65 89 89; Spendenkonto von „Wasser für Menschen e.V.", bei der Kreissparkasse Steinfurt IBAN DE 08 4035 1060 0073 1345 12, Kennwort „Katastrophen Wasser“. Spendenbescheinigungen mit genauer Adresse anfordern.

Die Menschen in den von Naturkatastrophen betroffenen Ländern Afrikas benötigen dringend Hilfe beim Wiederaufbau ihrer Städte und Dörfer. Im Kreis Steinfurt ist eine Hilfsaktion angelaufen.

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