Große Freude über Sportkleidung und Bälle aus dem Münsterland herrscht derzeit in Simbabwe, wie aus Angaben der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft hervorgeht.
Anlass ist eine Spendenaktion, die durch Claudia und Michael Fessen Fallsehr aus Wüllen angestoßen wurde, die bereits vor zwei Jahren im Rahmen einer Studienfahrt Kontakte in das südafrikanische Land geknüpft hatten.
Im März reiste eine Gruppe um Pastorin i. R. Kerstin Hemker nach Simbabwe und übergab die gesammelten Spenden, darunter Ausrüstung des SV Eintracht Ahaus, an lokale Projektpartner.
Die Unterstützung kommt insbesondere der Ruvheneko-Grundschule am Rand der Hauptstadt Harare zugute, die von mehr als 2.000 Kindern im Alter von sechs bis 14 Jahren besucht wird. Die Deutsch-Simbabwische Gesellschaft engagiert sich gemeinsam mit der Zimbabwe Workcamps Association vor allem für Bildungsprojekte.
Ziel ist es, jungen Menschen aus einkommensschwachen Familien eine schulische und berufliche Perspektive zu ermöglichen. Dazu zählen unter anderem die Förderung von Schulbauprojekten, die Bereitstellung von Materialien sowie die zeitweise Übernahme von Schulgebühren.
Der Schulleiter Cannon Marecha betont die Bedeutung von Sport für die Entwicklung der Kinder und freute sich über die Unterstützung aus Ahaus. Gleichzeitig lädt er interessierte Trainer ein, die Schulmannschaft vor Ort zu begleiten.
Die Gesellschaft ruft weiterhin zu Spenden für ihre gemeinnützige Arbeit auf. Unterstützungen sind möglich bei der Sparkasse Westmünsterland.

Dieser Artikel Stammt aus der MZ vom 13.04.2026 und wird mit Genehmigung der Zeitung veröffentlicht.