Förderung von Schulen und des Schulbesuches
Schoolkids – Förderung für Schulkinder in der Ost-Region von Simbabwe
Seit dem Jahr 2010 fördert das Ehepaar Birgit Altekamp und Gerd Eggert im Osten Simbabwes Schulkinder. Das Förderprogramm wurde 2010 aufgelegt. Pro Jahr werde zwischen 10 und 28 Schulkinder gefördert. Seit Januar 2021 Januar arbeitet das Förderprogramm mit der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft e.V. (DSG) zusammen.
Zielgruppe sind Familien aus dem Einzugsbereich der weiteren Umgebung der Lodge Musangano in Odzi sowie deren familiäre Netzwerke. Maximal zwei Anträge pro Familie werden angenommen, Unterstützung wird für den Besuch der Grund- und weiterführenden Schulen (Primary & Secondary School) für ein ganzes Schuljahr gewährt. Der Besuch von weiterführenden Bildungsinstitutionen wie Fachoberschule oder Universität können derzeit nicht gewährt werden.
Es gibt in der Regel keine Vollförderung, d.h. die Eltern tragen immer einen Anteil selbst, das Förderprogramm gibt nur Zuschüsse. Wenn Eltern ihre Kinder auf höherwertige Privatschulen schicken mögen, müssen sie die Gebührendifferenz ohnehin selbst zahlen.
Die Anzahl der geförderten Kinder sind abhängig von unseren Spendeneinnahmen. Von der zur Verfügung stehenden Gesamtsumme werde ca. 10 % zurückbehalten für eventuell auftretende Problemfälle. Eltern müssen deshalb zu Beginn des ersten Schul-Trimesters im Januar eines Jahres in Vorlage treten. In der Regel werden zu Beginn des zweiten Terms die Fördergelder ausbezahlt, dann aber für alle drei Terms.
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ELDONAIRE – Schulbesuch im ländlichen Bereich ermöglichen
Etwa 30 km südlich der berühmten Ruinenstadt „Great Zimbabwe“ im Distrikt Masvingo hat zum Schuljahr 2026 die neue Bildungseinrichtung ELDONAIRE ihre Türen geöffnet. ELDONAIRE – dieses Wort kann mit „Gnade“ übersetzt werden. „Die Familien und Kinder erleben es als Gnade, dass sie nun eine Schule in der Nähe ihrer Wohnorte haben. Kleine Kinder können oft nicht die Schule besuchen, weil die Schulwege zu weit sind für kleine Füße. Die wenigsten Familien in dieser Region könnten zusätzlich zu den Schulgebühren noch die Gelder für eine Übernachtung in einem der einfachen Internate aufbringen. Und so beginnt die Benachteiligung von Kindern aus dem ländlichen Raum in Simbabwe schon sehr früh,“ erzählt Wickliff Munjanja. Er hatte das Glück, die Schule und das Internat in der katholischen Bondolfi Mission besuchen zu dürfen. Die „Kernen-Masvingo-Gesellschaft e.V.“ finanziert seit Jahrzehnten die Schulen in Bondolfi und übernimmt auch individuelle Schulgebühren. Dieser Kontakt ermöglichte Wickliff Munjanja einen Schulabschluss und ein Studium. Seit einigen Jahren arbeitet er in Süddeutschland als Erzieher.
„Mein Traum war es, in meiner Heimatregion vielen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Privat habe ich begonnen, eine Vorschule und eine Grundschule zu bauen. Spenden z.B. der Firma Kärcher aus Winnenden ermöglichten die Anschaffung von 2 Pumpen und Schläuchen für einen von mir gebohrten Brunnen. Mit dem Wasser kann die Dorfgemeinschaft sowohl sich selber mit sauberem Wasser versorgen, die Ziegelsteine für den Schulbau herstellen und ein Garten für den Anbau von Gemüse konnte angelegt werden. In ELDONAIRE erhalten die Kinder mittags ein einfaches Mittagessen mit dem von uns selber angebauten Mais und Gemüse,“ freut sich der Initiator der Schule.
Im Januar 2026 hat der Schulbetrieb mit 60 Kindern begonnen, die die 2 jährige Vorschule sowie die ersten beiden Schulklassen der 7jährigen Grundschule besuchen. 45 US$ müssen die Eltern alle drei Monate an Schulgebühren bezahlen. Um die Lehrergehälter in Höhe von 200 US$, die Schuluniformen, das Mittagessen und die Unterrichtsmaterialien bezahlen zu können, bitten Wickliff Munjanja, der selber von seinem Gehalt jeden Cent für seinen Traum spart, und die DSG e.V. um Ihre Unterstützung.
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