Erfahrungsbericht Stefan Hartmann: Geplanter Projekteinsatz bei Kufunda Village in Simbabwe

Als junger IT-Mitarbeiter einer großen deutschen Krankenkasse habe ich die einmalige Möglichkeit, im Rahmen eines Langzeitkontos bzw. Sabbatical-Programms meines Arbeitgebers für etwa zwei Monate im Projekt Kufunda Village (www.kufunda.org) in Simbabwe mitzuarbeiten und zu lernen. Kufunda Village ist ein vor ca. 20 Jahren gegründetes, inspirierendes Lernzentrum, das sich für nachhaltige Gemeinschaftsentwicklung, biodynamische Landwirtschaft und innovative Bildungsansätze (Waldorf) einsetzt. Besonders reizt mich die Chance, meine IT-Kenntnisse in einem interkulturellen, gemeinwohlorientierten Kontext einzubringen und gleichzeitig von den vielfältigen Ansätzen vor Ort zu lernen.
Die Planung und Vorbereitung meines Aufenthalts wurde maßgeblich durch die Deutsch-Simbabwische Gesellschaft e.V. unterstützt. In zahlreichen Telefonaten erhielt ich wertvolle Hinweise zu organisatorischen und landesspezifischen Fragen. Die Gesellschaft vermittelte mir Kontakte zu wichtigen Personen vor Ort, half bei der Visumsberatung und gab mir umfassende Empfehlungen zu Versicherungen und notwendigen Impfungen.
Ich bin sehr dankbar für die engagierte Begleitung durch die Deutsch-Simbabwische Gesellschaft e.V. und freue mich auf meinen Einsatz, der Ende Januar 2026 beginnt. Den Abschluss meines Aufenthalts bildet eine zweiwöchige Studienreise, organisiert von der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft e.V. in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung. Diese Reise bietet die Möglichkeit, die Erfahrungen aus dem Projekt zu reflektieren und gemeinsam mit anderen Teilnehmenden das Land und seine Menschen noch besser kennenzulernen.
Insgesamt sehe ich diesem besonderen Abschnitt meines beruflichen und persönlichen Lebens mit großer Vorfreude entgegen und bin gespannt auf die vielfältigen Eindrücke und Begegnungen, die mich in Simbabwe erwarten.“